Meetup – Die (Un-)Strukturen von New Work – Trend Innovation meets Liberating Structures am 17.04.2019

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Mehr und mehr mutige Unternehmen machen es vor: sie wandeln sich von einem streng hierarchisch organisierten Koloss hin zu holokratisch kooperierenden Menschengruppen (Zappos). Andere setzen auf selbstorganisiert arbeitende Teams (DB Systel) oder funktionieren gar als digital vernetztes Schwarmkollektiv (Premium Kola). Von weniger prominenten Beispielen kann man ebenfalls immer wieder in der Presse lesen. Sie kommen aus allen Branchen und den unterschiedlichsten Fachgebieten und umfassen längst nicht mehr nur kleine Startup-Buden. Krankenhäuser sind ebenso dabei, wie Hersteller von Heizungen oder Brandschutzunternehmen.

Eine der grundlegenden Fragen, die Unternehmen sich auf dem Weg in Richtung (mehr) Selbstorganisation stellen ist, wie größere Menschengruppen effektiv miteinander kommunizieren und Probleme zielgerichtet gemeinsam lösen können.

– Wie schafft man es, dass Informationen nicht bottom-up oder top-down weitergereicht werden müssen, sodass an zahlreichen Stellen das Risiko des Informationsverlustes entsteht?
– Wie können Kreativprozesse aussehen, an denen eine Vielzahl von Menschen gleichberechtigt beteiligt ist?

Eine ebenso banale wie sehr erfolgreiche Antwort kommt aus den USA: man lässt die Menschen miteinander sprechen. Liberating Structures sind ein methodischer Ansatz, um genau das auf strukturierte und spielerische Art und Weise zu ermöglichen. Das Ziel: Die kollektive Intelligenz aktivieren, sodass Probleme dort gelöst werden können, wo sie entstehen und zwar in einer Kultur des gegenseitigen Austauschs und der Wertschätzung unterschiedlicher Perspektiven.

Wenn New Work die strategische Marschrichtung ist, so sind Liberating Structures eine taktisch-methodische Antwort auf viele der Fragen, die durch das Voranschreiten des Megatrends in den Köpfen der Betroffenen entstehen.

Im Meetup haben wir Amanda Graybill Pennington zu Gast. Sie hat bei Keith McCandless, dem Begründer der Methode und Autor von „The Surprising Power of Liberating Structures“ in den USA die Anwendung von Liberating Structures gelernt. Juliane Bublitz beschäftigt sich in Form von Vorträgen und Beratungsprojekten in unterschiedlichen Industrien seit mehreren Jahren mit dem Thema New Work. Beide freuen sich, mit Euch gemeinsam die Möglichkeiten kollektiver Kommunikationsmuster für die Veränderungen in der Arbeitswelt zu erforschen!

Agenda:
15:45-16:00 Ankommen
16:00-16:30 Impuls: Wie sich die Arbeitswelt verändert
16:30-16:45 Was sind Liberating Structures?
16:45-18:30 Workshop: Liberating Structures ausprobieren
18:30-19:00 Reflexion & Feedback
19:00-19:30 Networking

Im Preis sind Snacks & Getränke enthalten. Schickt uns bitte gleich nach der Anmeldung eure Rechnungsadresse per Mail (info@zukunftsinstitut-workshop.de) zu, dann erhaltet ihr eine Rechnung über die Teilnahmegebühr.

Kategorie:

Beschreibung

17.04.2019 von 16:00 – 19:00 Uhr

Treffpunkt:

Zukunftsinstitut Workshop c/o Social Impact Lab, Falkstr. 5, 60487 Frankfurt