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Innovationsprozess

Vom Traum zur Umsetzung – Menschzentriertes Projektmanagement mit Dragon Dreaming

– Lesedauer 8 Minuten –

Was ist Dragon Dreaming?

Über Dragon Dreaming gibt es keinen Wikipedia Eintrag und auch kein Buch. Die meisten Informationen finden sich auf einer Website mit .org Domain. Die Dragon Dreaming Community versteht sich als  „Empty Centered Organisation“ aus Praktizierenden und Trainern, die lose über das Internet und verschiedene Treffen verbunden ist. Dennoch ist die Methode weltweit verbreitet, insbesondere unter Social Business Unternehmern sowie in Vereinen und anderen Gemeinschaftsprojekten wie Urban Gardening Initiativen oder in Öko-Kommunen, wie der Gemeinschaft Schloss Tempelhof in der Nähe von Stuttgart.
Entgegen dieser Praxis bietet die Methode jedoch ebenfalls für Unternehmen enormes Potenzial. Denn sie setzt da an, wo viele Prozessoptimierungen aufhören: beim Menschen. Warum verlaufen so viele Projekte im Sand, obwohl sie für die Zukunft des Unternehmens extrem relevant sind? Warum verlieren Mitarbeiter die Motivation? Was braucht ein Team, um erfolgreich Projekte umzusetzen?

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Worktool: „Startup Leben“

„Startup ist ganz, ganz kacke!“ So brachte es kürzlich Seriengründer Oliver Thylmann vom Tech-Startup Giant Swarm auf den Punkt. Und überraschte unsere Kunden, die wir von der Zukunftsinstitut Workshop GmbH mit auf Trendexpediton durch Köln genommen hatten. Denn das Startup-Leben besteht nicht nur aus kreativer Atmosphäre, Tischfußball und coolen Innovationen, sondern auch aus Dauerstress, langen Arbeitszeiten und dem ständigen Risiko, mit dem Unternehmen unterzugehen.

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Warum passen Design Thinking und Megatrends so gut zusammen?

Der Hype um Design Thinking, eine Innovationsmethode aus den USA, hält bis heute an und wird auch zukünftig nicht an Bedeutung einbüßen. Das hat einen simplen Grund: mit Design Thinking werden komplexe Sachverhalte wieder einfach. Es geht nicht um große Theorien, sondern um genaue Beobachtung und die tatsächlichen Bedürfnisse von Menschen. Dabei wird nicht auf die Grenzen zwischen den Disziplinen geachtet, sondern sinnvoll ist, was Sinn ergibt für das jeweilige Thema. Wenn es für ein Projekt zum Beispiel notwendig ist, dann bedient man sich Befragungsmethoden aus der Psychologie oder Ordnungssystemen der Soziologie; der Umsetzung einer Idee werden dann wirtschaftswissenschaftliche Überlegungen zugrunde gelegt, und so weiter. Lange, kostspielige Prozesse werden durch schnelles Prototyping und ständige Feedbackschleifen abgelöst.

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Die Zukunft der Digitalisierung gibt es schon – in Afrika

Meine Arbeit bei der Impact Week Nairobi, Kenia

Afrika gilt als einer der letzten großen Zukunftsmärkte weltweit. Google unterhält in Nairobi das größte Office auf dem Kontinent. Denn das Land ist Vorreiter, wenn es um Produkte und Services für mobile Geräte geht. In den letzten Jahren haben die Ostafrikaner glatt eine Innovationsstufe der Digitalisierung übersprungen: den PC. Viele Angebote werden lieber gleich für das mobile Netz designt und verhelfen Kenia trotz knapper Ressourcen auf unkomplizierten Wegen zum Erfolg. Das bekannteste Beispiel kommt aus der Finanzbranche: Wo wir noch tüfteln, ob und wie „mobile payment“ umgesetzt werden kann, zahlen und überweisen Millionen von Kenianern schon seit Jahren mit M-Pesa per SMS (Pesa = Bargeld in Swahili). Vorausschauende Zukunftsagenten sollten daher ihren Blick auf Innovationen „made in Kenya“ lenken – und genau das habe ich bei meiner Trendexpedition nach Nairobi getan. Continue Reading

Mehr Ideen? Kreativere Köpfe? Duschen hilft!

Erkenntnisse aus der Psychologie und was sie für die Innovationsarbeit bedeuten

Duschen hilft beim Kreativsein – ein überraschendes Forschungsergebnis, vorgelegt von keinem anderen als Woody Allen. Der Regisseur liebte seine Spatziergänge durch den Central Park, um auf neue Ideen zu kommen. Mit wachsender Berühmtheit wurden die aber zu einem Spießrutenlauf. Die Fans trieben ihn unter die Dusche. Dort, so merkte er, hatte ebenso gute Ideen: „Für mein kreatives Pensum gehe ich unter die Dusche“ lautet daher sein kreatives Mantra (Quelle: Musenküsse, Verlag Kein&Aber).

Anekdoten sind das eine, Forschung das andere. Wir, die Autoren der Studie „Neugier-Management“ – Andreas Steinle & Dr. Carl Naughton – machten uns daran, diese „Duschhypothese“ genauer zu betrachten. Continue Reading

Methode: Kill Your Business

Neugierforschung in der Praxis – Business Destruction als Überlebensstrategie

(Teil 3/3)

Über Nacht können sich heute Märkte in Luft auflösen, weil ein kleines Start-up mit einer radikalen Lösung genau das umsonst anbietet, wofür Sie viel Geld verlangen. Wer als Unternehmen überlebensfähig sein will, muss sich daher selbst in Frage stellen. Die Übung „Business Destruction“ liefert hierfür eine praktische Arbeitsanleitung. Sie ist Teil des „Ultimativen Neugier-Sets“ und eine praktische Ergänzung zur Studie „Neugier-Management“ (Zukunftsinstitut 2014) darstellt. Die hier vorgestellte Übung „Business Destruction“ können Sie sich am Ende der Seite kostenlos herunterladen. Continue Reading

Methode: Speed-Innovation

Was etablierte Unternehmen von Start-ups lernen können

Wie können wir mit einfachen Mitteln und schlankem Budget Innovationsprozesse effektiver gestalten? Vor dieser Frage stehen aktuell viele etablierte Unternehmen, denn nur wer innovativ ist und sich dem gesellschaftlichen Wandel entsprechend immer wieder neu erfindet, kann in der Wissensgesellschaft langfristig bestehen. Gemeinsam mit unseren Kunden haben wir uns in einem offenen Seminar dem Thema „Speed-Innovation“ gewidmet. Continue Reading