Michael Kirmes

"Innovation bedeutet zu erkennen, dass bisher unmöglich Geglaubtes möglich ist."

Michael Kirmes

Michael Kirmes

Verhaltensökonom und praktischer Spieltheoretiker

Michael Kirmes ist als Chefredakteur in der Zukunftsinstitut Workshop GmbH verantwortlich für die Entwicklung des Trend-Innovation-Systems und Hauptautor der Megatrend Workbox. Er beschäftigt sich bereits seit 10 Jahren mit Megatrends, und hat bereits beim Zukunftsinstitut an der Konzeption neuer Workshop-Tools mitgewirkt. Bei einem vierjährigen Forschungsaufenthalt an der University of Arizona in Tucson beschäftigte er sich mit der Frage, wie neue gesellschaftliche Normen entstehen. Seine Fachkenntnisse in Behavioral Economics und Spieltheorie bringt er ebenso wie jahrelange Erfahrung im Leiten von Seminaren jetzt in die Gestaltung von Innovationsworkshops und die Entwicklung neuer Innovationsmethoden.

Kontakt: m.kirmes[at]zukunftsinstitut-workshop.de

Seine neuesten Beiträge in unserem Blog

Blockchain ist bekannt als die Technologie, auf der die Krypto-Währung Bitcoin aufbaut, aber sie kann noch viel mehr. Die Blockchain ist ein dezentral verteiltes „Grundbuch“, in dem Transaktionen verzeichnet und dann verschlüsselt miteinander verkettet werden, sodass nachträgliche Manipulationen unmöglich sind. Auch als „Internet of Value“ bezeichnet, kann Blockchain-Technologie damit überall angewendet werden, wo Transaktionen stattfinden – also in jedem Wirtschaftszweig.

Trend-Innovation-Fokus: Blockchain

| Michael Kirmes, Trend-Innovation-System, Roxanna Noll | No Comments
Im Trend-Innovation-Fokus beleuchten wir regelmäßig verschiedene Innovationen zu einem Trend aus unserer Megatrend-Workbox. Juli 2018: Blockchain (Teil des Megatrends Sicherheit) (mehr …)

Trend-Innovation-Fokus: Achtsamkeit

| Michael Kirmes, Trend-Innovation-System | No Comments
Im Trend-Innovation-Fokus beleuchten wir regelmäßig verschiedene Innovationen zu einem Trend aus unserer Megatrend-Workbox. Juni 2018: Achtsamkeit (Teil des Megatrends Gesundheit) (mehr …)

Trend Connect

| Michael Kirmes, Trend-Innovation-System, Worktool | No Comments
Megatrends beschreiben Veränderungsprozesse, die in allen Bereichen des Lebens stattfinden, in der Gesellschaft, in der Wirtschaft, in der Politik, auf globaler Ebene. Bei zwölf verschiedenen Megatrends bedeutet das, dass diese…

Die Entwicklung der Megatrend Workbox

| Artikel, Michael Kirmes | No Comments
Mit unserer neuen Megatrend Workbox haben wir uns zwei Aufgaben gegeben: einen Überblick über die wichtigsten Veränderungsprozesse zu verschaffen Trends so aufzubereiten, dass diese möglichst direkt in Innovationsideen überführbar sind In…

… und seinem Blog

Michael Kirmes betreibt auch einen eigenen Blog mit seinen Gedanken zu Innovations- und Zukunftsthemen. Dort finden sich beispielsweise seine Einführung zu Bitcoin und Blockchain, eine Analyse von Design Thinking im Sinne einer Problemlösungs-Fitness-Landscape und Berichte von seinen Trendexpeditionen nach Manchester, London und Belgien.

Seine Vortragsthemen

Megatrends – Überallumbruch, entknotet

Die großen Wellen des Wandels in unserer Gesellschaft, wie Digitalisierung, Globalisierung oder Individualisierung, bekommt jeder zu spüren. Oft aber vor allem als flaues Gefühl im Magen: wenn so viele Umwälzungen gleichzeitig passieren, bleibt da noch ein Stein auf dem anderen? Dabei schafft gerade das Zusammenspiel mehrerer Megatrends und ihrer Subtrends die spannendsten Entwicklungen, die optimistisch stimmen können. Aus den Megatrends Urbanisierung und Gesundheit wächst die Happy City.  Eine junge, globale Generation baut eine neue soziale Marktwirtschaft. Gender Shift und Wissenskultur sorgen gemeinsam für eine kreative, empathische Arbeitskultur, in der sogar die Automatisierung kein Schreckgespenst mehr sein muss. Das Internet der Dinge eröffnet neue Freiheiten in der Silver Society. Lernen Sie im Vortrag inspirierende Innovationen kennen, die aus den vielen gleichzeitigen Veränderungen entstehen.

Nudging Innovation – Mit Verhaltensökonomik Neues schaffen

Beim „Nudging“ geht es um das sanfte „Anschubsen“, das Richtige zu tun oder eine gute Entscheidung zu treffen. Die Fliege oder das Fußballtor im Urinal ist eines der bekanntesten Beispiele für Nudging.  Es gibt noch viele weitere mit bedeutsameren Themen: Da kann es um Altersvorsorge, das Einhalten von Tempolimits, Müllvermeidung oder um Organspende gehen. Verhaltensökonom Richard Thaler bekam für die Erforschung dieses Phänomens 2017 sogar den Nobelpreis. Auch für die Wirtschaft bietet Nudging ein großes – und meist ungenutztes – Innovationspotenzial. So lassen sich mit dem Nudge-Prinzip nicht nur Produkt- und Serviceinnovationen entwickeln, Nudges können auch dabei helfen, eine kreativere Unternehmens- und Innovationskultur zu schaffen. Michael Kirmes, der vier Jahre zu Verhaltensökonomie an der University of Arizona in Tucson geforscht und gelehrt hat, führt im Vortrag mit vielen praktischen Beispielen in die besonderen Merkmale der Nudges ein.

Lesen Sie zum Thema auch den Artikel Nudge: Innovationsschubs“ von Michael Kirmes in unserem Blog.

Chancen der Digitalisierung

Machine Learning mit „neuronalen Netzen“ hat die künstliche Intelligenz in den letzten Jahren in Sphären katapultiert, die vor 10 Jahren unvorstellbar waren. KI und Innovationen im Bereich der Robotik machen immer mehr Aufgaben automatisierbar – und zwar schon längst nicht mehr nur in der Produktion der Industrie 4.0, sondern auch in der Serviceindustrie und Wissensarbeit. Gleichzeitig treten große Plattform-Unternehmen wie Amazon, Google, Facebook und Uber in immer mehr Branchen ein, wo sie dank ihres immensen Datenschatzes schnell völlig neue Geschäftsfelder aufbauen und alte dabei niederreißen. Und dann sind da noch Hype-Technologien wie autonomes Fahren, Augmented Reality, die Blockchain und Quantum Computing, deren Folgen heute noch gar nicht vollständig abzusehen sind. In seinem Vortrag ermuntert Michael Kirmes Unternehmen, die Chancen der Digitalisierung wahrzunehmen und hilft dabei, das Mindset zu entwickeln, mit dem auch den Risiken optimistisch entgegengetreten werden kann.

Der Wandel zur Wissensgesellschaft

Die Halbwertszeit in der Wissen veraltet wird immer kürzer. Wissbegierde und Offenheit für Neues sind das beste Mittel, mit einer immer komplexeren Welt umzugehen. Unternehmen, die innovativ und agil sein wollen, brauchen neugierige Mitarbeiter, die Spaß daran haben Neues auszuprobieren und in Kauf nehmen dabei auch mal zu scheitern. Wer eine Erwerbsarbeit behalten will, kommt nicht darum herum, sich ständig weiterzubilden und gegebenenfalls auch umzulernen – auch weil immer mehr Aufgaben automatisiert werden. Slash-Karrieren, bei denen ein Mensch mehrere Berufsfelder abdeckt (z.B. „Grafiker/DJ“, daher der Slash) werden üblicher. Im Internet kann man alles lernen, was vor Jahren noch Hoheitswissen einer beruflichen Ausbildung war – und noch viel mehr. Wikipedia hat Wissen demokratisiert, YouTube-Tutorials das Unterrichten. Bildungsanbieter halten mit Nano-Degrees für einzelne Module statt ganzer Kurse und algorithmus-gesteuerter Personalisierung dagegen – oder indem sie Lernen zum sozialen und spielerischen Erlebnis machen. Der Vortrag beleuchtet verschiedene Trends im Bereich des lebenslangen Lernens und zeigt auf, wie die Bildung im 21. Jahrhundert aussehen muss.

Veröffentlichungen