Megatrend Neo-Ökologie

Die Klimakatastrophe wandelt sich von der Zukunftsbedrohung zum Gegenwartsproblem. Die Pionier*innen der Blauen Ökonomie zeigen, wie viel disruptives Potenzial in der nachhaltigen Neugestaltung von Wirtschaft und Gesellschaft steckt und gewinnen dabei Markenvertrauen.

Trend-Innovationen NEO-ÖKOLOGIE

Schloss Tempelhof

Tempelhof, das bekannteste Ecovillage Deutsch-lands, ist ein gelebter Gesellschaftsentwurf, der entsprechend des Kredos der Gemeinwohl-Ökonomie dem Individuum ebenso dienen soll wie der Gemeinschaft und der Erde als Ganzes. Zum Beispiel wurde hier das „Earthship“ errichtet: ein technisch hoch modernes, (solar-)energieautarkes, aus Müll gefertigtes Gebäude mit intelligenten Systemen zur Abwasserspeicherung und -verwertung. Entscheidungs- und Planungsprozesse werden durch Ansätze aus der Soziokratie und dem Dragon Dreaming  im Dorf ebenso sozial und kulturell nachhaltig vorangetrieben.

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Retuna Återbruksgalleria

Die ReTuna-Galleria in Schweden ist das weltweit erste Recycling-Einkaufszentrum. Wer Dinge hat, die er nicht mehr braucht, bringt sie zum Zentrum, wo sie in Werkstätten repariert oder verarbeitet werden, bevor sie in einem der 14 spezialisierten Second-Hand-Fachgeschäfte wieder zum Verkauf angeboten werden. Außerdem gibt es ein Bio-Restaurant, eine zentrale Ausstellerfläche, Konferenzräume und eine Recycling-Trainingsschule. Das Zentrum selbst wird von der Stadt verwaltet und bezahlt, die Geschäfte gehören allerdings privaten Unternehmer oder sozialen Initiativen, denen so Raum geboten wird.

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Smog Free Bikes

Nachdem der niederländische Designer Daan
Roosegaarde erfolgreich seinen sieben Meter hohen „Smog Free Tower“ in Beijing installiert hat, um dort stündlich 30.000 m³ Luft durch Ionisierung zu reinigen, will er das Projekt jetzt ausweiten, dezentralisieren, miniaturisieren – und mobilisieren. Gemeinsam mit dem chinesischen Bikesharing-Start-up ofo sollen kleine „Smog-Staubsauger“ auf den 6,5 Millionen Fahrrädern des Startups installiert werden. Aus dem Zero-Emission-Fortbewegungsmittel würden damit eines mit negativem Emissionsausstoß, womit das Fahrrad in China noch attraktiver gemacht werden soll.

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Made In A Free World

Noch immer gibt es weltweit 20 bis 30 Millionen Zwangsarbeiter. Seit 2011 kann jeder Mensch auf slaveryfootprint.org feststellen, für wie viele Sklaven er basierend auf dem eigenen Konsumverhalten verantwortlich ist. Ziel ist es, Unternehmen dazu zu bringen, ihre eigenen Lieferketten genauer unter die Lupe zu nehmen. Dafür bietet Made In A Free World, Urheber von slaveryfootprint, neuerdings ein weiteres Tool: FRDM. FRDM kann in SAP-Systeme integriert werden und zeigt Firmen anhand statistischer Daten auf, welche ihrer Lieferanten (oder deren Zulieferer) das höchste Risiko auf Zwangsarbeit bergen und wo sich so eine präventive Recherche lohnt.

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Diese Seite ist Teil unseres Megatrend Work Kits und hilft beim ersten Kennenlernen eines Megatrends.

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