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Design Thinking und Megatrends

By 27. Mai 2015 August 1st, 2016 Artikel

Wie Analysetool und Kreativmethode zusammenpassen

Der Hype um Design Thinking, eine Innovationsmethode aus den USA, hält bis heute an und wird auch zukünftig nicht an Bedeutung einbüßen. Das hat einen simplen Grund: Mit Design Thinking werden komplexe Sachverhalte wieder einfach. Es geht nicht um groß Theorien, sondern um genaue Beobachtung und die tatsächlichen Bedürfnisse von Menschen. Dabei wird nicht auf die Grenzen zwischen den Disziplinen geachtet, sondern darauf, was Sinn ergibt für das jeweilige Thema, egal ob man Methoden aus der Soziologie mit denen der Betriebswirtschaftslehre kombiniert oder sogar Physik und Biologie bei einem Projekt mit einbezieht.

Iteration, Feedback, Prototyping

Außerdem werden lange, kostspielige Prozesse durch schnelles Prototyping und ständige Feedbackschleifen abgelöst. Designer haben eigentlich schon immer so gearbeitet, sind mit offenen Augen und Ohren durch die Welt gegangen, um Lösungen für konkrete Probleme zu finden und diese in die Welt zu bringen. Allerdings hilft es natürlich sehr, wenn schon im Team möglichst unterschiedliche Fähigkeiten zusammentreffen und auch die Räumlichkeiten, in denen ein Design-Thinking-Projekt bearbeitet wird, maximal flexibel an verschiedene Arbeitsmodi angepasst werden können. Denn nicht allein der Prozess führt zum Erfolg, sondern auch die Menschen, die ihn durchlaufen und der Ort, an dem er durchlaufen wird. Vielmehr als nur um einen Prozess handelt es sich also um eine Art zu denken und zu arbeiten, ein „mindset“.

Zwei Überschneidungspunkte

Megatrends, also die analytische Perspektive auf gesellschaftliche Veränderungen, können im ersten Schritt der Kreativmethode verwendet werden – dem „Verstehen“. An diesem Punkt geht es darum, sich ein möglichst umfassendes Bild der Frage- bzw. Problemstellung zu machen, um einen konkreten Ansatzpunkt für die Lösungsfindung zu erlangen. Außerdem stehen Megatrends in direktem Zusammenhang mit den im Design-Thinking so wichtigen Nutzerbedürfnissen, unterfüttern diese und können sie teilweise auch erklären und sie in einen größeren Kontext setzen.

Umgekehrt, lässt sich Design Thinking in das Megatrendsystem einordnen. Die Methode gewinnt im Zuge der wachsenden Individualisierung (DIY, Personalisierung, etc.), sich wandelnder Strukturen in der Arbeitswelt (Megatrend New Work) und einem neuen Verständnis von Lernprozessen (Megatrend Neues Lernen) immer stärker an Bedeutung.

In der konkreten Innovationsarbeit können die analytische Vorgehensweise von Megatrends und das kreative Denkmuster von Design-Thinking verknüpft werden, so dass sie sich ideal ergänzen. Aus diesem Grund haben wir den Megatrend Canvas entwickelt – ein Template, mit dem sich ein Design-Thinking-Megatrend-Projekt ausarbeiten und dokumentieren lässt.

Am 6. September findet unser Seminar Design-Thinking-Megatrends statt. Hier können Sie die Methode anhand einer realen Fragestellung selbst ausprobieren.

Sie wollen Ihr eigenes Design-Thinking-Projekt starten?
Kontaktieren Sie uns: info@zukunftsinstitut-workshop.de – wir freuen uns!